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Hürther BC - TSV Hagen 59:61 (30:29). Spätestens zum Ende des dritten Viertels hatten die Basketballerinnen des Hürther BC den großen Coup zum Greifen nah. Gegen den Tabellendritten der Damen-Regionalliga aus Hagen hatten sich die Schützlinge von Trainer Thomas Daniel einen ordentlichen Vorsprung herausgespielt (46:39) und stellten die sehr junge Hagener Mannschaft zeitweise vor unlösbare Probleme.
Auch die Umstellung auf eine Zonenpresse, mit der die Hagenerinnen ihr letztes Ass aus dem Ärmel zogen, bereitete dem Gastgeber zunächst keine allzu großen Probleme. Erst in der Schlussphase kippte die Partie und das lag vor allem an der personellen Situation des Hürther BC. „Nach der Verletzung von Sandra Stader Anfang der zweiten Hälfte und dem fünften Foul von Mona Schneider im Schlussabschnitt fehlten unsere etatmäßigen Centerspielerinnen. Gegen die sehr aggressive Verteidigung der Hagenerinnen haben wir uns in der Folge dann nicht an die Vorgaben gehalten.“ Hinzu kam, dass die Spielerinnen des Hürther BC bereits zu diesem Zeitpunkt die Mannschaftsfoulgrenze erreicht hatten. Somit führte jedes weitere Foul des HBC die Gäste an die Freiwurflinie. Trotz all dieser Widrigkeiten blieben die Hürtherinnen allerdings bis zuletzt im Spiel und hatten gegen Ende sogar noch die Gelegenheit, wenigstens in die Verlängerung zu kommen. Doch dann fanden die entscheidenden Würfe nicht ihr Ziel. „Wir waren mit dem Favoriten auf Augenhöhe. Bis auf die letzten fünf Minuten des Spiels, da haben wir nicht gut agiert. Es war fast wie eine Kopie des Hinspiels. Am Ende hätten wir gewinnen können, aber da hat schlichtweg das Glück gefehlt“, erklärte Daniel. Hürther BC: Daniel (11), Leirich (9), Torabian (10), Bitter (4), Lippold, Nossoll (2), Schneider (6), Stader (12), Hobbs (5). Ein Bericht aus dem Kölner-Stadt Anzeiger |