Tolle Leistung bei den ChemCats – Greta Mengelkamp nicht zu stoppen
ChemCats Chemnitz vs. Hürther BC (87:75)
Für das letzte Auswärtsspiel in Chemnitz hatten sich die Hürther Damen am Samstag, dem 11.04.2026 einiges vorgenommen. Man wollte sich am letzten Spieltag der Hauptrunde noch einmal gut verkaufen und idealerweise eine schwierige Saison mit einem Erfolgserlebnis beschließen.
Für die entsprechende Kulisse in fremder Halle sorgte der Hürther Fanclub „Wyld Kangaroos“, der sich mit auf den weiten Weg nach Sachsen gemacht hatte, um das Team aus dem Rheinland nach besten Kräften zu unterstützen.
Und die Gäste begannen fulminant: Centerin Maria Hack (11/1) blieb wieder einmal Siegerin im Duell um den Sprungball. Knapp 30 Sekunden später startete Lena-Susann Jatsch einen 10:0 Lauf, den sie selbst mit einem Treffer aus der Distanz krönte. Schützenhilfe leistete u. a. Sena Balci (11/3), die sich nach Abschluss der Hauptrunde endgültig den 8. Rang unter den besten Dreierschützinnen der Liga sichern konnte.
Zwar konnten die Chemnitzerinnen den ersten Ansturm der Hürther Damen nach 2,5 Minuten bremsen. Nicht zu stoppen war unterdessen
Topscorerin Greta Mengelkamp (19), die auch in den Kategorien Steals (12) und Effizienz (24) glänzte.
In den letzten beiden Minuten übernahm dann federführend Zoe Braun (13), die ihr Team mit 11 Zählern in Führung brachte.
Indessen fanden auch die Gastgeberinnen zum Ende des 1. Spielabschnitts besser in die Partie, so dass dieser letztlich nur mit einem kleinen Vorsprung von 3 Punkten für die Rheinländerinnen endete.
Im 2. Viertel erkämpften sich die Gäste nach zwischenzeitlichem Ausgleich durch die sehr aktive Sara Schmitz, die unter anderem 4 Blocked Shots verbuchen konnte, einen hauchdünnen Vorsprung von 2 Punkten.
Bis kurz vor der Halbzeit blieb das Spiel dank der hellwachen Hürther Defense eng.
Schlechterdings schlugen die Sächsinnen aus ihren Freiwurfchancen mehr Kapital.
Zur Halbzeit hieß es daher 51:42 für die Gastgeberinnen.
Im Verlauf des 3. Viertels sorgten eine weiterin intensive Defense sowie namentlich Greta Mengelkamp, Sena Balci und Maria Hack mit wichtigen Korberfolgen per Lay- up und aus der Distanz dafür, dass die Führung des Heimteams lange im einstelligen Bereich blieb.
Leider ließen sich die Gäste in der Schlussphase zu einigen überhasteten Abschlüssen hinreißen.
Mit einem Rückstand von 75:60 ging es in das letzte Viertel, in dem die Hürtherinnen den Rückstand knapp 4 Minuten nach dem Wiederanpfiff wieder auf 7 Zähler verkürzten. Es folgten über 2 Minuten ohne Korberfolg für eines der beiden Teams.
Im Laufe der folgenden beiden Minuten erhöhte die Gastgeberinnen ihren Vorsprung nach und nach auf 12 Punkte bis auf 87:75.
Dabei blieb es bis zur Schlusssirene.
Trotz eines sehr starken Auftritts und 2 gewonnen Vierteln war den Rheinländerinnen somit leider kein Triumph vergönnt.
„Wir haben uns mit einer anständigen Leistung aus der Liga verabschiedet“, zeigte sich Headcoach Martin Trefzger nach der Begegnung insgesamt versöhnlich. „Trotz ausbaufähiger Wurfquote und einer extrem einseitigen Verteilung von Fouls haben wir das Spiel knapp halten können.“
Für die Hürther Damen ist die Saison nach Abschluss der Hauptrunde beendet.
Nicht unerwähnt bleiben darf allerdings, dass Ur-Hürtherin Greta Mengelkamp für ihre herausragende Leistung in ihrem erst 12. Spiel nach langer Verletzungspause hochverdient mit einem Platz in der Starting Five des 26. Spieltages geehrt wurde.
Wo die Rheinländerinnen hätten stehen können, wären alle fünf verletzten Stammspielerinnen von Saisonbeginn an in Normalform dabei gewesen, darüber lässt sich leider nur spekulieren. Aber, es ist ja nicht aller Tage Abend. Es wäre nicht das erste Mal, dass der HBC früher oder später für Überraschungen sorgt!
Für den Hürther BC spielten:
Greta Mengelkamp (19, 12 Steals, 5 Rebounds, 4 Assists, EF 24); Zoe Braun (13; 6 Rebounds); Sena Balci (11/3, 2 Assists); Maria Hack (11/1), Lena-Susann Jatsch (7/1); Mara Wiese (6/1); Maia Voigt (5/1); Sara Schmitz (3, 7 Rebounds, 6 Assists, 5 Steals, 4 Blocked Shots); Tanith Elsner (2 Steals); Jenny Wiesen (6 Rebounds); Lea Förster und Aurora Andrade Blum







