Leider kein Heimsieg in der Saison 25/26
Hürther BC gegen BG 89 AVIDES Hurricanes 48:89
Nach der beeindruckenden Leistung der Hürther Damen in der vergangenen Woche, in der man sich in der Partie gegen die Wings Leverkusen über weite Strecken weit mehr als nur passabel geschlagen hatte, bestand durchaus eine gewisse Erwartung, an diese Form anknüpfen und die Saison mit einem Heimsieg beschließen zu können. Dies umso mehr, als man im Hinspiel einen Auswärtserfolg gegen die Gäste aus Niedersachsen nur ganz knapp verpasst hatte.
Leider war dem Team des Hürther BC am Samstag, dem 04.04.2026, ein Sieg vor dem heimischen Publikum nicht vergönnt.
Zunächst erzielte Dora Hizsnyik (7), die 7 Rebounds sicherte und die über das ganze Spiel mit ihrem großen Kampfgeist beeindruckte, noch die ersten Punkte für die Rheinländerinnen. Greta Mengelkamp (11/2), wieder einmal Topscorerin, hielt ihr Team nach dem Ausgleich der Gäste mit einem Treffer aus der Distanz im Spiel.
Schlechterdings ließ die Defense der Hausherrinnen die gewohnte Intensität vermissen. Das eröffnete den Rotenburgerinnen unnötig freie Würfe, welche diese zum großen Teil verwandelten.
Der 7:27 Rückstand aus Spielabschnitt 1 sollte sich im weiteren Verlauf als zu schwere Hypothek erweisen, auch wenn die Hürtherinnen im 2. Viertel etwas besser ins Spiel fanden:
Sekunden nach dem Wiederanpfiff traf erst Maia Voigt (9/1), nach ihrer Verletzung zurück auf dem Court und mit 6 Rebounds auch gleich wieder wie gewohnt unter den Körben aktiv. Gleich darauf verkürzte Sara Schmitz (9/1) per Korbleger auf 16.
Allein, es fehlte am Wurfglück, vor allem aus der Distanz.
Bis zur Halbzeit konnten die Gäste ihren Vorsprung dadurch auf 18:46 ausbauen.
Erst im 3. und aus Sicht der Hausherrinnen besten Viertel trafen die Hürther Damen, wieder hochprozentiger. Die dazu deutlich energischere Defense der Rheinländerinnen zahlte sich insofern aus, als der Vorsprung der Gäste aus Rotenburg in diesem Spielabschnitt nicht nennenswert größer wurde.
Eine durchschlagende Verfolgungsjagd im letzten Viertel blieb leider aus, so dass die Partie mit 48:89 endete.
Auch wenn der letzte Heimauftritt der Hürtherinnen in dieser Saison nicht mit dem erhofften Erfolgserlebnis gekrönt werden konnte, ließen es sich das Team und die Coaches nicht nehmen, sich mit einer stimmungsvollen Abschlussfeier bei allen Fans, Sponsoren und Helfern für den Support über die Saison zu bedanken.
„Wir hatten uns für das letzte Heimspiel viel vorgenommen und haben dadurch viel zu verkopft gespielt“, fasste Headcoach Martin Trefzger die Partie zusammen. „Erst im 2. Viertel haben wir uns ins Spiel gekämpft. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir schon 20 Punkte Rückstand. Rotenburg kam dazu bis zur Halbzeit auf eine über 50 %ige Dreierquote. Diese Kombination passt dann halt nicht.“
Über sein Team sagte der Coach: „Es ist nicht der Punkt, dass wir bislang alles verloren haben, sondern wie wir das als Team verarbeitet haben. Alle haben die Saison bis zum Ende gekämpft, auch bei den aussichtslosen Spielen bis zur letzten Sekunde. Und im nächsten Training waren alle motiviert wieder da, um sich zu verbessern und zu lernen. Wir hatten auch viel Pech, und wie das Team in dieser Situation zusammengerückt ist, zusammengestanden hat, das ist das schon sehr außergewöhnlich!“
Für den Hürther BC spielten:
Greta Mengelkamp (11/2, 4 Rebounds); Sara Schmitz (9/1, 2 Steals); Maia Voigt (9/1; 6 Rebounds); Dora Hizsnyik (7, 7 Rebounds, 2 Steals); Zoe Braun (4); Maria Hack (4); Sena Balci (2), Tanith Elsner (2); Lena-Susann Jatsch; Mara Wiese; Jenny Wiesen und Lea Förster
Bildquelle: Gero Müller-Laschet















