Keine Chance gegen starke Bochumerinnen
10. März 2026

Hürther BC spielt „mit angezogener Handbremse“ und unterliegt gegen die Favoritinnen aus Bochum

Deutlich verhaltener als noch am vergangenen Wochenende in Eimsbüttel traten die Hürther Damen am Sonntag, den 08.03.2026 beim Rückspiel in eigener Halle gegen die Titelaspirantinnen aus Bochum auf – und das dürfte weniger an der Favoritenrolle der Gäste, als vielmehr daran gelegen haben, dass die Spielerinnen unter dem Eindruck einer nicht abreißenden Verletzungsserie in den eigenen Reihen standen:
Sophia Trefzger, eine große Kämpferin mit viel Energie und unbedingtem Einsatzwillen, stark in der Defense und immer auch für einen Dreier gut, wird dem Team für den Rest der Saison sehr fehlen – gute Besserung, liebe Sophia, come back stronger!


1. Viertel: Nach gutem Einstieg den Anschluss verpasst
Die ersten Minuten der Begegnung verliefen aus Sicht der Rheinländerinnen noch verheißungsvoll, denn der Hürther BC erzielte die ersten Punkte und ging nach 3 Minuten durch einen Jump Shot von Topscorerin Dora Hyzsnyik (11/1) mit 4:0 in Führung. Dann wendete sich das Blatt. Die sonst so effektive Defense der Hausherrinnen wirkte weniger konsequent als gewohnt. Aussichtsreiche Chancen wurden vergeben. Die Gäste nutzten dies, um sich bis zur Mitte des Viertels zweistellig abzusetzen.
So ging es mit 8:26 in die Viertelpause.


2. Viertel geht mit 17:14 an den Hürther BC
Neuen Schwung erfuhr die Offense des HBC, als Greta Mengelkamp (7/1) den 2. Spielabschnitt mit einem erfolgreichen Distanzwurf eröffnete. 3,5 Minuten vor dem Halbzeitpfiff kam das Heimteam sogar bis auf 13 Zähler heran.
Ganz ausschalten ließen sich die Korbjägerinnen aus Bochum trotz deutlich verbesserter Defense der Hausherrinnen zwar nicht. Jedoch konnte das Heimteam den 2. Spielabschnitt aufgrund einer spürbaren Leistungssteigerung mit 17:14 auf das eigene Konto verbuchen. Topscorerin Dora Hyzsnyik beendete das 2. Viertel, wie es begonnen hatte: Ihr Wurf jenseits der Dreierlinie landete 30 Sekunden vor der Halbzeit im Netz.
Damit betrug der Vorsprung der Gäste vor dem Seitenwechsel nicht mehr 18, sondern „nur“ noch 15 Punkte.


Im 3. Und 4. Viertel: Starke Freiwurfquote (85,7 %) aber aus dem Feld zu viele Chancen vergeben
Zwar markierten auch im 3. Spielabschnitt zunächst die Rheinländerinnen die ersten Punkte und wiederum war es Greta Mengelkamp, die diesmal per Korbleger auf 13 verkürzte. Es folgte jedoch eine Reihe vergebener Gelegenheiten aus dem Feld, was im Zusammenspiel mit einer teilweise ungewohnt unkonzentrierten Defense zu einem Run der Bochumerinnen führte, den die Hausherrinnen – angeführt von Sena Balçi (7) zu Beginn des Schlussviertels bremsen, aber nicht nachhaltig stoppen konnten, so dass die Partie letztlich mit einem 44:88 Erfolg zugunsten der Favoritinnen endete.


„Gegen Bochum war nichts zu holen“, fasste Headcoach Martin Trefzger kurz und knapp zusammen. „Allerdings haben wir uns auch unter Wert verkauft. Wir haben viele einfache Punkte liegen lassen und in der Defense haben wir leider phasenweise geschlafen.“


Überschattet wurde die Begegnung zudem von der Verletzung einer Bochumer Spielerin, die das Feld verlassen musste und nicht mehr in die Partie eingreifen konnte. Auch ihr wünschen wir an dieser Stelle alles Gute und eine baldige Genesung!


Eine alte Basketball-Weisheit besagt: It ain’t over, til it’s over! In diesem Sinne geht es für die Hürther Damen am Sonntag, den 15.03.2026 buchstäblich um alles. Denn wenn sie die wohl allerletzte, hauchzarte Chance auf den Klassenerhalt wahren wollen, müssen sie die Braunschweigerinnen höher bezwingen, als sie diesen im Hinspiel unterlegen waren.
Ehrensache für jeden Hürther Fan, dem Team den Rücken zu stärken – am besten natürlich vor Ort in der Volkswagen Halle, Theodor-Heuss-Str. 1, 38122 Braunschweig. Tip off ist bereits um 14.45 Uhr. Let’s go HBC!


Für den Hürther BC spielten:
Dora Hyzsnyik (11/1; 5 Rebounds), Sena Balci (7), Greta Mengelkamp (7/1; 2 Steals), Sara Schmitz (4; 6 Rebounds); Zoe Braun (4), Maria Hack (4), Kimberley Bornemann (4), Mara Wiese (3), Lena-Susann Jatsch, Tanith Elsner (4 Rebounds; 1 Blocked Shot), Maia Voigt (3 Assists) Lea Förster und Aurora Andrade Blum

Bildquelle: Jula Geberhardt

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